Der Meisterschaftsfavorit sorgt wie immer für jede Menge Schlagzeilen. Dummerweise diesmal durch gehäufte Negativleistungen wie auch beim 0:1 in Hannover. Während sich alle anderen ins Fäustchen lachen, gibt’s in München lange Gesichter, mit Ausnahme einiger weniger Leute..
Jürgen Klinsmann: Er hält unbeirrt an seiner “Philosophie” fest wie ein trotziges Kind. Rotieren, wo es nur geht, damit sich das Team bloß nicht einspielen kann. Ständig das System umstellen, um für zusätzliche Verwirrung zu sorgen und schließlich die Kapitänsfrage offen lassen, damit sich auch ja keine Hierachie bildet. Klinsmann ist überzeugt von seinem Weg und weist alle Kritik von sich.
Karl-Heinz Rummenigge: Letzte Saison gab es noch Seitenhiebe in Richtung Ottmar Hitzfeld. Dieser lies auch rotieren, was nicht wirklich gut klappte. Rummenigge kritisierte daraufhin die Rotation mit dem Kommentar “Fußball ist keine Mathematik” in Anspielung darauf, daß Ottmar Hitzfeld Mathematiklehrer ist.
Klinsmann rotiert ebenfalls mit mäßigem Erfolg und um Kalle Rummenigge bleibt es still..
Uli Hoeneß: Das Markenzeichen von Uli Hoeneß, bei schlechten Leistungen der Mannschaft, ist sein hochroter Kopf. Läuft es nicht rund, dann ist eine Explosion von Uli Hoeneß vorprogrammiert. Trainer, wie auch Spieler werden gnadenlos verbal “in den Boden gerammt”. Und momentan? Tja, momentan stärkt Uli Hoeneß dem Jürgen Klinsmann sogar noch den Rücken und verteidigt sein System in diversen Interviews.. ![]()
Jeder andere Trainer wäre von Uli Hoeneß bereits in der Pfeife geraucht worden, nicht jedoch Jürgen Klinsmann. Zumindest ansatzweise bemerkt man bei Uli Hoeneß inzwischen ein Brodeln. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt
Franz Beckenbauer: Der Kaiser ist ein weiterer Verteidiger der Rotation. Auch er stellt sich auf Klinsmann’s Seite und geht sogar noch einen Schritt weiter. Rotation des Kapitänsposten.
Wie aber soll sich die Mannschaft jemals finden, wenn auf allen Positionen rotiert wird und dazu auch noch die Kapitänsbinde rumgereicht wird?
Was aber, wenn es in der Champions League gegen Lyon auch wieder schief läuft? Dann dürfte sich Jürgen Klinsmann wohl auf ein erstes Donnerwetter von der obersten Etage des FC Bayern München einstellen.
Neue Philosophie hin oder her, aber irgendwann muss dann auch mal etwas vom neuen System zu sehen sein. Momentan sieht man jedenfalls nur Chaos und Konfusion.
Der FC Bayern München ist ein erfolgsverwöhnter Verein und kommt auf Dauer mit einer solchen Situation nicht klar. Ein Wunder, daß überhaupt so lange Ruhe herrscht.
Jürgen, genieß Deine Münchener Narrenfreiheit, solange sie noch währt..
ps. Spitzenreiter…


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