Große Worte..

Hört, hört.. da nimmt aber jemand den Mund sehr voll. Auf einer Pressekonferenz in Berlin sprach sich CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla gegen jegliche Steuererhöhungen aus (nachzulesen auf dem Internetportal der CDU). Selbstverständlich gab es noch Seitenhiebe in Richtung SPD und auch die Ökonomen bekamen einen verbalen Klaps in den Nacken.

Im Wortlaut klang das folgendermaßen:

Ich schließe definitiv jede Form von Steuererhöhungen – auch Mehrwertsteuersatz-Erhöhungen – für die gesamte nächste Legislaturperiode aus. Wir wollen Steuern senken, weil wir wollen, dass die Menschen mehr Netto vom Brutto haben.

Ferner heißt es: Die Position der Parteiführung sei

klar und eindeutig. Dabei bleibt es.

Soweit schön und gut, aber wie genau wollt Ihr das denn umsetzten, liebe CDU?
In meinem letzten Artikel ging es um eine Neuverschuldung in Höhe von 86 Milliarden Euro. Nachdem diese vom Kabinett abgenickt wurde, liegt eine Steuersenkung natürlich auf der Hand.. :roll:

Weiterhin erwähnte Herr Pofalla, daß die SPD die Steuern erhöhen wolle, während die CDU plant, sie zu senken. Die SPD widerspricht sich selbst, indem sie mehr Entlastung verspricht als die CDU, aber dieser gleichzeitig vorwirft mit unrealistischen Zahlen zu hantieren.
Mal ganz im Ernst.. unrealistisch klingen sowohl die SPD als auch die CDU, aber die Spielchen kennen wir ja inzwischen.

Zu guter Letzt wäre da noch der Fingerzeig in Richtung Ökonomen, da sie der Politik nicht mitteilen konnten, daß es steil bergab geht.

Ich würde mir manchmal wünschen, dass diese so genannten Wirtschaftsforscher etwas mehr mit Demut an die Zukunft herangehen und mehr Optimismus verbreiten. Wir haben die Kraft, Wirtschaftswachstum in Deutschland zu generieren. Aus diesem Wachstum werden wir Steuerentlastungen finanzieren.

Ob die Ökonomen es einfach nicht erkannten oder ob sie es schlicht für sich behielten, wird wohl nie ein Mensch erfahren, aber ich persönlich würde mir manchmal wünschen, daß diese sogenannten Politiker etwas mehr mit Demut an die Zukunft herangehen und weniger unsinnige oder unrealistische Wahlpropaganda um sich werfen. Dann hätten sie die Kraft, sich auf das wesentliche zu konzentrieren und Deutschland zu regenerieren..



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