Dreistigkeit kennt keine Grenzen

Als wären wir mit der aktuellen Politik, der derzeitigen Wirtschaftslage und zahllosen anderen Nervereien nicht schon genug gestraft, da kommen auch noch die Verlage, allen voran der allseits geliebte Axel Springer Verlag, daher und wollen Geld abgrabschen, welches Ihnen nicht zusteht. Peter Würtenberger vom Axel Springer Verlag denkt dabei an eine sogenannte Internet-Abgabe beim Kauf eines neuen Computers. Hubert Burda möchte gleich komplett am Umsatz von Google beteiligt werden, da Google Verlagsleistungen kommerziell nutzt.

Bei Hubert Burda heisst das sinngemäß: “Wir waren uns damals nicht einig, welcher Weg im Internet der profitabelste ist und haben letztendlich die Entwicklung verpennt”.
Jetzt, da alle erkannt haben, daß die großen Suchmaschinen zur richtigen Zeit “den richtigen Riecher” hatten und nun einen Haufen Geld mit Werbung machen, halten sie alle die Hand auf. Das ist ja auch wesentlich einfacher als selbst mal den “Grips” anzustrengen und ein profitables Konzept zu entwickeln. Das der Axel Springer Verlag das Ganze auch noch auf die User abwälzen will, schlägt dem Faß den Boden aus.

- Wer kleistert denn seine Webseiten auf’s unerträglichste mit Werbung (und insbesondere extrem penetranter Flash-Werbung) zu?
- Wer klaut sich denn selbst die Inhalte zusammen (wie war das mit den nicht genehmigten Fotos aus sozialen Netzwerken?), wie er sie braucht?
- Wer holt sich denn seine Infos von anderen Newsseiten anstatt selbst zu recherchieren?

Ihr dürft nun wirklich nicht rumquatschen.

Die wachsende Medienkompetenz und die schnelle Zugriffsmöglichkeit auf Informationen aus der ganzen Welt über das Internet drängen den klassischen Journalismus langsam aber allmählich in die Ecke und ihr habt nichts besseres zu tun, als in alle Richtungen auszukeilen anstatt nach Möglichkeiten zu suchen, das Ganze für euch zu nutzen.

Dazu fällt mir echt nur eines ein.. :censored: (hier stand eigentlich etwas anderes, aber ich versuch mich mal zu beherrschen und beende den Satz mit einem dicken FAIL)



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